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Marburger Konzentrationstraining

Setz dich doch mal wieder hin!

Pass endlich besser auf!

Du musst die ganze Aufgabe lesen!

Konzentrier dich endlich!

„Kenn ich!“ , denken Sie jetzt?

Wir auch!

Deshalb hat Lisa Hofmann die Fortbildung zum „Marburger Konzentrationstraining“ (MKT) gemacht und ist nun zertifizierte Trainerin für dieses Konzept.

In diesem Training lernt Ihr Kind:

  • systematisches Vorgehen
  • strukturierte Arbeitsweise
  • verbesserte Selbständigkeit
  • konzentriertes und lösungsorientiertes Arbeiten

Das MKT ist als Einzel- oder Gruppentraining möglich. Ganz individuell.

Für nähere Informationen, melden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail bei uns.storytelling-4203628_1920

Aus zwei mach eins

directory-3691159_1920Es ist geschafft – wir sind umgezogen, zusammengelegt und vereint.

Seit Juni sind die Praxen aus Damm und aus Mömbris vereint zur „Praxis für Logopädie im Kahlgrund“. Wir freuen uns, nun als Team gemeinsam für unsere kleinen und großen Patienten da sein zu können.

In diesem Sinne: Herzlich Willkommen im Kahlgrund, Frau Sassinek!

„Der kleine Üffes“ – Achtung, Schmunzelgefahr!

Diesen Text bekamen wir vor einiger Zeit von einer netten Dame mit in die Praxis gebracht. Leider ist uns die genaue Quelle nicht bekannt, was aber unser lautes Lachen beim durchlesen des Textes nicht minderte. Viel Spaß!

„Samstagnachmittag bei Ikea. In der SB-Halle schieben sich Singles, Paare, Eltern mit Kindern die Einkaufswagen in die Fersen, als eine Lautsprecherdurchsage ertönt: „Liebe Kunden, der kleine…“, setzt die Frauenstimme an und alle Eltern eines „kleinen“ machen „schhttt“ und bleiben so abrupt stehen, dass ihnen die Wagen voller „Fargryk“ , „Ludde“ und „Orgel Vreten“ ins Kreuz geschoben werden. „Der kleine Üffes möchte aus dem Kinderparadies abgeholt werden…!“

Durchatmen. Gott sei Dank! Der kleine Paul hat noch kein anders Kind gehauen, der kleine Finn will noch nicht nach Hause – der Samstagseinkauf ist gerettet. Aber was ist das nur für ein Name: Üffes??? Was türkisches vielleicht… na ja… weiter zu den Duftkerzen.

Zwanzig Minuten später meldet sich wieder die Lautsprecherdame: „Der kleine Üffes möchte bitte dringend aus dem Kinderparadies abgeholt werden…“ Der arme Üffes! Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie der Kleine seit einer knappen halben Stunde das sogenannte „Smaland“ zusammenschreit in der Annahme, dass seine Eltern nie wieder kommen werden um ihn abzuholen. Eine Erfahrung die durchaus als traumatisch bezeichnet werden kann. Doch das eigentliche Drama ist ein ganz anderes – die Lautsprecherdame hält es in der Hand. Denn auf dem Zettel mit „Üffes“ Namen steht nicht Üffes. Da steht „Yves“. Und so hat Üffes Leiden an diesem Nachmittag erst dann ein Ende, als eine frankophile Ikea-Mitarbeiterin das Mikrofon an sich reißt und sagt: „Der kleine Iiiiv möchte bitte dringend aus dem Kinderparadies abgeholt werden…“.

Der Trend zum ausländischen Vornamen bereitet nicht nur Ikea-Mitarbeiterinnen Probleme, sondern auch den Kindern selbst. So kam es vor Kurzem in einer Kita beinahe zum Eklat, als der dreijährige Neuzugang von den Betreuerinnen nach seinem Namen gefragt wurde: „Na, wie heißen wir denn?“ „Pirschelbär“ antwortete er. „Neeeeiiiin, wie ist denn dein Naaaa-meeee???“ versuchten die Betreuerinnen es diesmal ganz deutlich, für den Fall, dass der Junge es an den Ohren hat. „Pirschelbär!“ Komm schon, jetzt sag uns mal die Wahrheit: Wie heißt du?“, setzten die Damen noch mal an, jetzt bereits etwas ungehalten. Mit Tränen in den Augen und der Schnuffeldecke vorm Mund nuschelte der Kleine noch einmal: „Pirschelbär“ – da reichte es den Kita-Mitarbeiterinnen, und sie riefen Pirschelbärs Eltern an. „Wie heißt denn ihr Sohn nun, er will es uns nicht sagen?!?“ „Pier Dschilbeer“, entgegnete die Mutter und buchstabierte: „P-I-E-R-R-E G-I-L-B-E-R-T“

Wenn Pirschelbär eingeschult wird, fällt er vermutlich gar nicht mehr auf, in Anbetracht der ganzen Leeroy-Jeromes, Justin Joels, Ashley-Chayennes und Kiara-Sharmaines, die mit ihm im Klassenzimmer sitzen. Da wird es Üffes schon schwerer haben. Man hört ihn förmlich schon, den Erstklässler-Diss 2015: „Ey Üffes, sind deine Eltern arm, oder warum hat es nicht für zwei Vornamen gereicht?“ Dabei gibt es inzwischen schon den Trend, seinem Kind drei Namen zu geben – z. B. Colin-Jamie-Justin, Ben-Romeo-Ralf oder Chiara Valentina Chayenne.

Die armen Lehrer. Da dauert das morgendliche Überprüfen der Anwesenheit plötzlich doppelt so lange: „Jayden Leadell?“ „Hier!“ „Rowena Luna Chantal?“ „Hier!“ ….. 30 Schüler, aber 80 Namen zum Vorlesen. Das gab es früher nur in den Bildungsschmieden des Hochadels, wo Elisabeth Margarete Maria Anna Beatriz Prinzessin von Thurn und Taxis oder Ernst August Albert Paul Otto Rupprecht Oskar Berthold Friedrich-Ferdinand Christian-Ludwig Prinz von Hannover die Schulbank drückten.“